Die Gemeinde Bruck

Anschrift:
Kirchenweg 2
85567 Bruck (Alxing)
Telefon: 0 80 92 / 8 41 68
Amtstag: Donnerstag
Öffnungszeit: 14 - 18.00 Uhr
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Bruck liegt zwischen Grafing und Glonn in einer Talmulde, die von teils bewaldeten, teils mit kleineren Ortschaften bekrönten
Hügeln umgeben ist. In dieser Talmulde war einst ein See, der durch die abfließenden Schmelzwasserströme der Eiszeit
entstanden war. Allmähliches Auslaufen und ständige Verlandung schufen daraus ein Moor, das vor 100 Jahren noch unbegehbar
war. Das Denkmal an der Brucker Brücke mit dem heiligen Nepomuk erinnert an die letzte Entwässerung nach dem Ersten
Weltkrieg.
Die meisten zur Gemeinde gehörigen Ortschaften liegen wie in einem Kreis um das Brucker Moos herum, am südlichen Rand
Eichtling, Nebelberg, Wildenholzen, Bauhof und das höhergelegene Einharding; im Norden Pullenhofen und Alxing und im Osten
Wildaching, Hüttelkofen, Feichten, Balharding, Loch und Hamberg, kurz Osterkling genannt.
Die Viereckschanze im Wald von Pinzenau aus der Keltenzeit läßt auf eine frühe Siedlungsgeschichte schließen, die neuere
Geschichte aber ist eng mit den Schloßherren von Wildenholzen verknüpft. Das Burgschloß oberhalb der Wildenholzener
Schlucht wurde 1816 abgerissen, nur die gotische Schloßkapelle mit feiner Rokokoausstattung erinnert noch an die ehemaligen
Grundherren.
Das älteste Baudenkmal ist das St. Georgenkirchlein, ein romanischer Tuffsteinbau in der Ortschaft Taglaching, die schon
790 erwähnt wird. Im Schulort Alxing, der bereits 836 urkundlich erwähnt wird, steht die weithin sichtbare St. Michaelikirche,
in der noch romanische und gotische Bauteile zu finden sind.
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