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Charakteristik

Der reizvoll gelegene Ort Glonn ist von bewaldeten Höhenzügen umgeben, die in der Würm-
Eiszeit, bis etwa zehntausend Jahre vor unserer Zeitrechnung, geformt wurden. Am nordwestlichen
Ortseingang, unterhalb vor Ursprung, entspringt das gleichnamige Gewässer, die Glonn, deren
Name von dem keltischen Wort "Clana" (die Klare) herrühren soll. Vereinigt mit Schrannenbach
und Kupferbach fließt sie von Glonn in südöstlicher Richtung zur Mangfall. Wasserreichtum prägt
den Ort: mächtige Tuffsteinbänke haben die Gewässer in der Vorzeit hier abgelagert, auf die man
bei Bauarbeiten oft stößt; in nördlicher Richtung breitet sich das feuchte Filzengebiet, ein natur-
naher Bereich, aus. Sieben Mühlen gab es früher in Glonn, die auch ein ausgedehntes Umland
versorgten. Forelle und Mühlrad sind deshalb im Wappen des Ortes dargestellt. Glonn ist auch
heute ein von Handel und Handwerk geprägter Marktort von überörtlicher Bedeutung.
Der Regionalplan weist Glonn als Kleinzentrum im Süden des Landkreises Ebersberg aus.
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