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Geschichte
Kelten, Römer, Bajuwaren und Schweden

Glonn war bereits in der Jungsteinzeit (4000 - 2000 v.Ch.) besiedelt. Später lebten hier Kelten,
Römer (etwa 15 v.Ch. - 500 n.Ch.) und anschließend Bajuwaren. Im Jahre 774 wurde Glonn
erstmals in einer Urkunde erwähnt. Aber auch die umliegenden Orte sind uralt; im Mittelalter
wurden dort einige feste Adelssitze und Burgen erbaut, wie z.B. der Name "Steinhausen" verrät.
Im dreißigjährigen Krieg fand 1632 die berühmte Schlacht auf dem Kugelfeld statt, in der die
Bauernwehr den schwedischen Soldaten unterlag. Glonn wurde bis auf wenige Gebäude nieder-
gebrannt. In den folgenden Jahrhunderten ging es nur langsam wieder bergauf, bis in der zweiten
Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts eine wirtschaftliche Blütezeit erreicht wurde, von der uns
stattliche Bauernhäuser künden. 1894 wurde Glonn an das Bahnnetz angeschlossen (bis 1971).
In den dreißiger Jahren, vor allem aber nach dem zweiten Weltkrieg, entstanden viele Bauten und
Siedlungen, die heute das Ortsbild prägen.
Geschichtliche Daten
- Erste urkundliche Erwähnung in den Traditionen des Hochstiftes Freising im Jahr 774 als „Glan", später „Glon";
- 821 Erwähnung von „Ratpoto", des ersten christlichen Priesters in Glonn
- seit 1901 „Markt Glonn"
- Katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist, Baubeginn 1768 (Rokoko), Weihe 1823;
(davor an gleicher Stelle ein gotischer Bau;)
- 1967 Grundsteinlegung für Evangelisch-Lutherische Christuskirche (Martin Luther 1483 bis 1546)
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