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Schwingendes Holz
Die Wälder erhalten die sauerstoffreiche Atmosphäre der Erde. Holz hat
als Werkstoff die handwerklich technische Entwicklung der Menschheit
vorangetrieben. Die Wälder waren sein Lebensraum und seine Vorratskammer,
heute sind sie sowohl Naherholungsgebiet als auch Energie- und Rohstofflieferant.
In den alten Mythen werden den einzelnen Baumarten schützende oder heilende
Fähigkeiten zugeschrieben, die im Brauchtum des Christbaums, des Maibaums oder
des Hochzeitsbaums noch heute beschworen werden.
Trotz allen Fortschritts schwingt diese Geschichte von Mensch und Holz in jedem Menschen mit, wenn er sein
Haus baut, seine Wohnung einrichtet, sich fragt," fühle ich mich wohl ?"
Das Leben eines Baumes schwingt zwischen Ruhe und Sturm , Sommer und Winter und in seinen Jahresringen
lesen wir vom Standort, von den dürren Jahren, den dunklen und den hellen Sommern. Diese individuellen Züge
des Holzes, seine Maserungen, seine Farben macht sich der Bildhauer Johannes Gottwald zunutze.
In seiner langjährigen Arbeit mit Wald und Wurzeln, mit Stamm und Stückholz auf der Suche nach
neuen Möglichkeiten des kreativen Ausdrucks entstanden neben "motivierten" Auftragsarbeiten auch die konkreten,
freien Holzskulpturen, darunter die Holzbilder. Wandskulpturen, Holzreliefs, die mit leichtem textilen Ausdruck doch
aus massivem Holz gearbeitet werden und einen neuen Einblick ins vertraute Holz bieten.
Eine Arbeit schwingend zwischen kontemplativer Betrachtung des Holzes und technischem Experiment, zwischen
Bildkonzeption und Naturereignis. In der Galerie Klosterschule zeigt der Herrmannsdorfer Bildhauer Johannes Gottwald
nun vorallem eine Reihe neuer Holzbilder mit denen er im "Rhythmus des Waldes" wieder einen neuen Ton getroffen hat.
Vernissage ist am Do. 08.03.07 um 19 Uhr 30.
Die Begrüssung übernimmt die Münchner Kunsthistorikerin Gabriele Kunkel M.A. .
Öffnungszeiten. Sa.10.03. 14 - 18 Uhr So. 11.03. 10 -18 Uhr
Sa. 17.03. 14 -18 Uhr So. 18.03. 10 - 18 Uhr
www.jogottwald.de
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